Seminare Kindertraining in Köln

Vom 15.-16. November und 22.-23. November fanden in Köln unsere Seminare Kindertraining statt. Unsere Referenten Silke Fried und Oliver Sobotta gaben den Teilnehmern viele neue Ideen zur kindgerechten Gestaltung eines Trainings, Umgangsformen mit Kindern aber auch den Eltern mit. Zudem wurde das wichtige Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ behandelt und die Arbeit des Juniorteams des Deutschen Hockey-Bundes vorgestellt. Die rund 35 Teilnehmer sind mit viel Elan und neuen Ideen die Heimreise angetreten und haben sich über neue Kontakte in ganz Deutschland gefreut!

 

Auch in 2020 werden wieder Seminare für Kindertraining stattfinden, vielleicht bist du dann auch dabei?

DHB-Regionalkonferenz in Ludwigshafen

Am 30. November 2019 fand die zweite Regionalkonferenz 2019 in Ludwigshafen statt.

Etliche Vereine aus den Hockeyverbänden RPS , Baden Württemberg und Hessen fanden am Samstag morgen den Weg ins Vereinsheim des gastgebenden TFC.

Auf der Tagesordnung standen Themen wie Engagementmanagement, Kooperationen und Vereinsentwicklung. Der Input der Referenten Jan-Handrik Fischedick und Sébastien Wörndle wurde von den anwesenden Vereins- und Verbandsvertretern als Anstoß für angeregte Diskussionen genutzt. So entstand ein reger Austausch zwischen den Vereinen über die verschiedenen Lösungsansätze gleichgelagerter Problemstellungen.

Auch 2020 werden wieder zwei Regionalkonferenzen stattfinden.

23. DHB-Trainersymposium

Das war es, das 23. DHB-Trainersymposium.

Am 8. und 9 November trafen sich etwa 80 Trainer/innen aus ganz Deutschland im Landesleistungszentrum in Köln. Viele verschiedene Themengebiete standen auch in diesem Jahr wieder auf der Tagesordnung. Von der Theorie im Hörsaal über die Praxis in der Halle bis hin zu einem Einblick aus anderen Sportarten, in diesem Jahr Handball, war alles dabei.

Bei der Abreise waren viele zufriedene Gesichter zu sehen und so freuen wir uns bereits auf die 24. Ausgabe des Trainersymposiums im November 2020.

Neuaufstellung der Lehrkommission

Die Referentin für Bildung und Trainerwesen, Jana Bayer, unterstützt seit Mai diesen Jahres das Ressort Bildung beim DHB. Schon seit ihrer Kindheit ist sie dem Hockey eng verbunden und spielte von klein auf beim TSV Schott Mainz. Neben der Zeit auf dem Hockeyplatz verbringt sie im Winter ihre Freizeit gerne in den Bergen. Beim DHB ist sie für die Überarbeitung der Ausbildungsrichtlinien und Lehrpläne zuständig sowie für die Organisation und Durchführung von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen. Darüber hinaus übernimmt sie den Vorsitz der DHB-Lehrkommission. Diese hat sich Anfang August bei ihrer letzten Sitzung neu aufgestellt.

Zukünftig setzt sich die Lehrkommission aus folgenden Personen zusammen: Vorsitzende Lehrkommission Jana Bayer (Referentin Bildung und Trainerwesen), Ulrich Forstner (Bundestrainer Wissenschaft), Andrea Schneiderbeck (Assistentin Trainerausbildung), Direktorin Sportentwicklung (Maren Boyé), komm. Vertretung der Lehrwarte (Rüdiger Hänel), NextCoach (Aditya Pasarakonda) und Dr. Anne Krause (Hochschulbeauftragte). Ein großer Dank gilt in diesem Zusammenhang den beiden langjährigen Lehrkommissionsmitgliedern Wolfgang Hillmann und Heino Knuf für die tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit. Insbesondere Wolfgang Hillman, welcher Gründungsmitglied der Lehrkommission war, hat über viele Jahre als wissenschaftlicher Berater und Koordinator der Trainer C Ausbildung fungiert. Er hat eine Brücke zwischen Theorie und Praxis im Hockey gebaut und zahlreiche praxisorientierte Publikationen erstellt. Zudem hat er die Didaktik und Methodik der Hockeytrainerausbildung nachhaltig geprägt. Auch seine Pionierarbeit zum Thema Videoanalyse für Nationalmannschaften sowie später für die Bundesliga ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert.

In der neuen Formation wird sich die Lehrkommission nun mit folgenden Themen und Ideen auseinander setzen und diese vertiefend bearbeiten

  • Intensivieren der Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und deren Lehrwarte
  • Überarbeitung der Ausbildungsrichtlinien und der Ausbildungsstruktur
  • Überarbeitung und Aktualisierung der Inhalte aller Ausbildungslehrgänge
  • Entwickeln eines Vorschlags zur Lizenzpflicht ausgewählter Trainergruppen
  • Einführung Ehrenkodex und Verhaltensregeln für Trainer/innen und Mitarbeiter/innen
  • Optimierung des Qualitätsmanagements der Aus- und       Fortbildungsmaßnahmen
  • Schaffen einer „digitalen Heimat“ für alle Trainer im DHB für Infos rund um die Trainerbildung und zum internen Austausch.

Sofie Yurov berichtet von ihren Erfahrungen beim „Start-Up“-Specialhockey Lehrgang

Mein Name ist Sofie und ich habe mit fünf weiteren Teilnehmern am Start-up Specialhockey Lehrgang teilgenommen. Ich werde im September ein freiwilliges soziales Jahr beim Limburger Hockey Club beginnen.

Ich habe zuvor sehr wenig bis nichts von Specialhockey mitbekommen und konnte mir nicht viel darunter vorstellen. Sigi Böckling hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass wir in unserem Club schon mal mit der Lebenshilfe zusammengearbeitet haben und Menschen, die eingeschränkt sind, die Möglichkeit gegeben haben, Hockey zu spielen. Ich war danach sehr daran interessiert, während meines FSJs so ein Team aufzustellen und habe an dem Lehrgang teilgenommen.

Ich hatte, wie gesagt, keinerlei Erfahrungen und bin deshalb ohne große Erwartungen nach Köln gefahren.  Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich wirklich sehr begeistert bin. Nicht nur von der Thematik und davon, wie Linda uns über alles aufgeklärt hat, sondern natürlich auch von der Gruppe, mit der wir dieses Wochenende verbracht haben. Wir haben viel voneinander und miteinander gelernt.

Am meisten gelernt und inspiriert wurde ich vom Specialhockey Team Germany. Die Jungs waren einfach Klasse! Sowohl als Einzelpersonen als auch als Gruppe.

Ich habe gelernt, wie ich mich richtig verhalten muss, was ich beachten muss und natürlich auch welche Risiken es gibt. Allerdings ist mir besonders aufgefallen, dass die Jungs beim Hockey genauso sind wie wir alle. Sie haben unglaublich viel Spaß beim Spielen, freuen sich auf jede Trainingseinheit und unterstützen sich gegenseitig so gut sie können. Sie benötigen natürlich von Außen mehr finanzielle und materielle Hilfe, was einfach an der Lebenssituation der Betroffenen liegt. Mehr und sorgfältigere Organisation ist gefragt. Das alles ist nur zu schaffen, wenn man viel Spaß und Einsatzbereitschaft zeigen kann, so wie zum Beispiel Sabine und Wolgang aus Cöthen und natürlich Linda und ihr Team.

Außerdem war ich auch sehr davon begeistert, wie dankbar das Team Germany für jede kleine Hilfe ist.

Anja und ich haben während einer Trainingseinheit mit den Torhütern geübt und diesen kleine Tipps und Tricks gezeigt, was für uns selbstverständlich und irgendwo auch schon normal ist. Die beiden Jungs haben sich so sehr ins Zeug gelegt, haben ihr bestes gegeben und uns mit ihrer Freude, Liebe und Dankbarkeit viel mehr zurückgegeben, als wir ihnen eigentlich beigebracht haben. Natürlich wurden die Jungs auch mal frech und es sind ein paar Bemerkungen gefallen (Liebe Grüße an Dennis). Das alles hat zu einer wirklich tollen Stimmung geführt.

Der wichtigste Satz, den ich an diesem Wochenende gelernt habe, lautet „Man ist nicht behindert, man wird behindert“. Die meisten Jungs kennen nämlich ihre Schwächen und Stärken ganz genau. Die Mitmenschen sehen oft nur das, was sie sehen wollen. Doch eigentlich hat jeder von uns Einschränkungen oder Gewohnheiten, die nur nicht so stark zum Ausdruck kommen.

Das Training der Jungs lief genauso ab, wie jedes Hockeytraining. Natürlich muss man andere Schwerpunkte setzten aber das ist in jedem Team so. Wir haben sehr gut gelernt, wie ,man so ein Training sowohl von der Kommunikation, als auch von den Übungen her aufbauen sollte.

Der persönliche Kontakt zu dem ganzen Team (Louis, Stefan, Markus, Dennis, Daniel, Kevin, Thorsten, Flo, Jan, Marius und Lennard) war mein kleines Highlight. Danke an euch und natürlich eure Betreuer, die das alles ermöglicht haben!

Ich freue mich sehr, eine Mannschaft in Limburg aufzustellen und euch eventuell alle nächstes Jahr bei uns bei einem Camp wiederzusehen.

Der Lehrgang hat mir sehr geholfen, Anhaltspunkte für mein Projekt zu finden.

NextCoach-Treffen in Düsseldorf

Das letzte Treffen der NextCoaches stand unter dem Motto Trainerausbildung, denn „wir brauchen auch in Zukunft die besten Trainer auf allen Ebenen im deutschen Hockey. Es wird daher höchste Zeit unsere Trainerbildung auf Zukunft zu stellen“ (Valentin Altenburg). Zusammen mit der Referentin für Bildung und Trainerwesen vom DHB (Jana Bayer) konnten Stärken und Schwächen sowie Ziele und Visionen für die Trainerbildung formuliert werden. Als Gastreferent konnte der Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung vom Deutschen Eishockey-Bund (Karl Schwarzenbrunner) einen spannenden Einblick in das reformierte Ausbildungswesen des DEB geben, ganz nach dem Motto „über den Tellerrand schauen“. Nach einem langen Tag, geprägt durch einen inspirierenden Vortrag und vielen Ideensammlungen, haben sich die NextCoaches in Zusammenarbeit mit Jana Bayer unter anderem folgende To-Dos zur Optimierung der Trainerausbildung vorgenommen, welche als Impulse an die Lehrkommission herangetragen wurden:

  • Überarbeitung der Struktur der leistungssportlichen Trainerausbildung
  • Überarbeitung des Curriculums für die leistungssportlich ausgerichteten Ausbildungslehrgänge
  • Neue Prüfungsformen
  • Eine „digitale Heimat“ für die Trainer im DHB schaffen

Wir lernen von den Besten

Die EM in Belgien steht vor der Tür und die letzten Vorbereitungen, Trainingseinheiten und Testspiele werden absolviert. Diese Chance nutzt unsere Bildungsreferentin Jana Bayer und begleitet eine Trainingseinheit der Herren-Nationalmannschaft in Antwerpen. Das Hospitieren eines A-Kader-Trainings bietet vielfältige Möglichkeiten einen Einblick in einen leistungsorientierten Trainingsablauf zu erhalten.

Übrigens wird auch im Training der Nationalmannschaft zunächst Fußball als Warm-Up gespielt.